Health & Safety Überblick

Bleiben Sie gesund...


Es ist erstaunlich, welche Bedeutung dieser Satz inzwischen in unserem Alltag gewonnen hat. Dahinter verbirgt sich allerdings eine überaus komplexe Herausforderung, mit der wir alle in diesem Jahr auf unterschiedliche Weise umgehen mussten.


LTIF & TRCF Statistiken der KAEFER-Gruppe

Die eigentliche Botschaft – dass Gesundheit und Sicherheit Priorität haben müssen – bietet eine willkommene Möglichkeit zur Förderung einer echten Sicherheitskultur und zur Reduzierung von Vorfällen und Unfällen innerhalb einer Organisation.

Denn hinter jeder Zahl und jeder Statistik steht ein Mensch. Das dürfen wir bei Gesundheits- und Sicherheitszahlen niemals vergessen. Glücklicherweise waren die Statistiken für dieses Jahr in der Tat sehr gut. Auch wenn die Gegebenheiten außerordentlich herausfordernd waren, hat KAEFER es geschafft, unter dem angestrebten LTIF von 1 (Rate der Arbeitsstunden mit unfallbedingter Ausfallzeit) und dem TRCF von 4 (Rate der meldepflichtigen Arbeitsunfälle) zu bleiben.

Die Zahlen selbst bieten Grund zur Freude. Die dahinterstehende Bedeutung ist allerdings noch wichtiger. Sie zeigt auf, dass die Sicherheitskultur bereits ein aktiver Bestandteil der KAEFER-Kultur ist.

Wie haben wir das geschafft? Thomas Eickhoff, Leiter des Bereichs Corporate Health, Safety & Environment (CHSE), erklärt es so: „Es geht vorrangig darum, unsere Mitarbeiter möglichst effektiv und professionell zu unterstützen. Ein dezentralisierter Ansatz, bei dem die lokalen Bedürfnisse Vorrang haben, erlaubt maßgeschneiderte Sicherheitsmaßnahmen, die präzise auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt sind.“ Die globale Pandemie hat dafür gesorgt, dass Gesundheit und Sicherheit eine noch größere Bedeutung beigemessen wird als je zuvor.

Aufeinander achtgeben

„Wir arbeiten sowohl mit Blech als auch mit Wolle – und das an schwierigen Orten: bei Kälte oder Hitze, unter beengten Platzverhältnissen oder in großer Höhe.

“Es geht vorrangig darum, unsere Mitarbeiter möglichst effektiv und professionell zu unterstützen.”

Thomas Eickhoff Leiter Corporate Health, Safety & Environment

Wir arbeiten unter extremen Bedingungen und müssen uns hundertprozentig aufeinander verlassen können“, so Eickhoff. „Dazu gehört auch der ständige Dialog, um herauszufinden, was in puncto Sicherheit gut funktioniert und was nicht. Wir müssen aktiv füreinander eintreten.“

Angefangen bei 51 Million Arbeitsstunden ohne unfallbedingte Ausfallzeit in Saudi-Arabien, über eine Reihe ausgesprochen erfolgreicher Sicherheitskampagnen in Australien, Brasilien und Polen, bis hin zu großen Verbesserungen in Frankreich: Die Sicherheitskultur bei KAEFER verzeichnet spürbare Erfolge. Darüber hinaus werden so auch bessere Voraussetzungen für die Integration neuer Unternehmen geschaffen, wie wir in Spanien und in Großbritannien gesehen haben. „Das ist nicht nur gut für uns, sondern auch umso besser für unsere Kunden“, fügt Eickhoff hinzu. „Mit einem Unternehmen mit makelloser Sicherheitsbilanz arbeitet man immer gern zusammen.“

Aus Fehlern muss man lernen

Kein Mensch ist perfekt und wir alle machen hin und wieder Fehler. Der Schlüssel ist jedoch, wie mit diesen Fehlern umgegangen wird. Fehler zu vertuschen oder keine Lehren aus ihnen zu ziehen, ist kontraproduktiv. „Ein Element der Sicherheitskultur ist daher immer auch eine offene Fehlerkultur“, weiß Eickhoff. „Wir fordern unsere Mitarbeiter aktiv auf, Fehler und Probleme einfach und problemlos zu melden. Nur so können wir von einem breiten Spektrum an Erfahrungen profitieren und für die Zukunft lernen.“

Und weil wir gerade von der Zukunft sprechen: „Die ständige Verbesserung, die wir erleben, ist ebenso Bestandteil der KAEFER-Kultur“, so Eickhoff weiter.

„Diesen Aspekt der KAEFER-Kultur möchten wir in Zukunft noch weiter ausbauen – dazu gehören unter anderem Qualitätssicherung oder Professionalität.“

Stress im Fokus

Bei Gesundheit und Sicherheit geht es nicht allein um unseren Körper – auch die psychologische Komponente spielt für unser Wohlbefinden eine große Rolle. Unsere tägliche Arbeit hat einen Einfluss auf unsere seelische Gesundheit – sei es der Stress, den die Arbeit in entlegenen Regionen über viele Monate hinweg verursacht, oder der Druck, auch unter schwierigen Bedingungen Höchstleistungen zu erbringen, bis hin zu den Problemen, die das Arbeiten von zu Hause ohne den direkten Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen mit sich bringt. Diesen Bereich haben wir zu einem unserer Schwerpunkte gemacht und Maßnahmen getroffen, um der mentalen Gesundheit die angemessene Aufmerksamkeit zu schenken.

Mit den Worten von Co-CEO Roland Gärber: „Wir streben eine Null-Fälle-Bilanz an, diese Vision müssen wir stets vor Augen haben. Gesundheit und Sicherheit sind für unseren Erfolg wesentlich: in körperlicher, mentaler und auch in unternehmerischer Hinsicht.“


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