KAEFERs Digital Roadmap

Der Weg zur Digitalisierung


Auch wenn 2020 ein Jahr voller Herausforderungen war, hat das KAEFER nicht davon abgehalten, Fortschritte in der Umsetzung der „Digital Roadmap“ zu erzielen.


Um das Vorhaben der Digitalisierung in einer so großen Organisation wie KAEFER umzusetzen, wurden die Aufgaben in kleinere Abschnitte unterteilt. Dazu hat das Digital-Roadmap-Team sogenannte „Kompetenzbereiche“ geschaffen und kann so die Maßnahmen und Fortschritte einfacher und effektiver steuern und gestalten.

Mehr Marathon als Sprint

Es gibt drei wichtige Kompetenzbereiche: das digitale Backoffice, digitale Betriebsabläufe und neue Geschäftsmodelle.

Der Backoffice-Bereich konzentriert sich auf die Verwaltungsabläufe und darauf, wie neue Technologien die Arbeit schneller und einfacher machen können. Die manuelle Informationsverarbeitung und eine Vielzahl verschiedener Systeme an den einzelnen KAEFER-Standorten kann zu Fehlern und Verzögerungen in der Datenverarbeitung führen. Digitale Hilfsmittel erleichtern dabei das effiziente Arbeiten und vereinfachen darüber hinaus auch die Kommunikation.

Auf aktuelle Informationen jederzeit und per Knopfdruck zugreifen zu können – darauf zielen die Bemühungen ab.

Im Bereich der Geschäftsabläufe wird nach digitalen Lösungen für die operativen Dienstleistungen des Unternehmens gesucht. Sie vereinfachen die Arbeitsorganisation und geben Mitarbeitern auf diese Weise die Möglichkeit, ihre Zeit und ihre Bemühungen auf Aufgaben und Tätigkeiten zu konzentrieren, die Mehrwert schaffen. Gleichzeitig ermöglichen die digitalen Hilfsmittel aber auch die interaktive Kommunikation mithilfe von Videokonferenzen, Problemlösungen aus der Ferne oder Online-Schulungen, um nur einige Beispiele zu nennen. „Diese Anwendungen haben angesichts der derzeitigen Pandemie an enormer Dynamik gewonnen“, sagt Niels Gogler, Portfolio Manager der Digital Roadmap. „Die Digital Roadmap hat schon immer eine wichtige Rolle gespielt, aber viele Kunden und Kollegen haben aufgrund der aktuellen Situation ein größeres Verständnis für die Dringlichkeit der Digitalisierung entwickelt.“

Der Bereich der neuen Geschäftsmodelle befasst sich mit der Frage, wie Digitalisierung dabei hilft, ganz neue Dienstleistungen für den Kunden in der Bewältigung seiner Aufgaben zu erschließen. Auch wenn es auf den ersten Blick scheinen mag, dass sich das „klassische“ Isolierungsgeschäft nicht wirklich für die Digitalisierung eignet, tun sich bei genauerem Hinsehen doch einige Möglichkeiten auf. Neue Sensor-Technologien und Automatisierung können den Kunden dabei unterstützen, die Routinen und sich wiederholenden Vorgänge, effizienter und effektiver in die betrieblichen Abläufe einzubauen. Dies erhöht die Sicherheit und spart Kosten.

Das Ziel im Blick

Allen drei Kompetenzbereichen steht eine digitale Infrastruktur zur Verfügung, die auch technische Plattformen umfasst, die zur Umsetzung von Digitalisierungslösungen und zur kontinuierlichen Optimierung der IT-Landschaft benötigt werden.

Darüber hinaus werden alle Elemente der Digital Roadmap anhand von digitalen Governance-Prozessen gesteuert. Ein Schwerpunkt liegt dabei im Aufbau der entsprechenden Kompetenzen und Fähigkeiten bei Mitarbeitern.

„Bei KAEFER bedeutet Digitalisierung eine kulturelle Veränderung, die in erster Linie für Transparenz steht“, fügt Gogler hinzu. „Informationen müssen von allen Beteiligten so früh wie möglich geteilt werden, damit unser Wissen seine geballte Wirkung entfalten kann. Diese Wirkung müssen wir nutzen, um über kurzfristige Ziele hinaus und in Richtung der langfristigen Entwicklung zu denken.“


„Bei KAEFER bedeutet Digitalisierung eine kulturelle Veränderung, die für Transparenz steht.“

Niels Gogler Portfolio Manager der Digital Roadmap