Die Sonne geht bei einer weltweiten Zusammenarbeit nie unter

PROJEKTE

Thailand


Rund um die Welt, rund um die Uhr - dieses Isolierprojekt spannte sich einmal um den Globus und nutzte das weltweite Engineering-Know-how von KAEFER.

Dies war im wahrsten Sinne des Wortes ein globales Projekt. Es umfasste nicht nur die tiefkalte Isolierung eines Kugeltanks, sondern erstreckte sich auch über alle Zeitzonen der Welt: von Australien über Malaysia und Thailand bis nach Deutschland und schließlich an die Westküste Kanadas. Die Isolierung eines Kugeltanks mit einem Durchmesser von 17,5 Metern ist eine Herausforderung. Die Tatsache, dass sie hauptsächlich in Thailand unter Verwendung von PIR-Dämmung (Hartschaum) durchgeführt, dann in den Westen Kanadas transportiert und dort fertiggestellt wurde, machte sie noch komplexer.

Stadien der Isolierung der Kugeltanks

Kollegen, auf die man zählen kann

KAEFER ist in der glücklichen Lage, über qualifizierte Mitarbeiter auf der ganzen Welt zu verfügen. Da gibt es das LNG Solutions Center in Australien und die Abteilung Corporate Innovation & Technical Excellence (CIE) in Bremen. Und dann sind da noch die Kollegen in Thailand, die sich mit Kugeltanks bestens auskennen. Bei diesem Projekt musste jedoch mit einem besonderen Material gearbeitet werden: PIR.

PIR ist eine Weiterentwicklung von Polyurethan und wird üblicherweise aus Blöcken geschnitten und als starre Wärmedämmung verwendet. René Matthies, Mitglied der KAEFER-Expertengruppe Isolierung, übernahm die Führung und gründete kurzerhand eine Arbeitsgruppe, um dem internationalen Team das nötige PIR-Wissen zu vermitteln. Wöchentlich stimmten sich alle Beteiligten mit CIE sowohl online als auch persönlich direkt miteinander ab. Regelmäßig dokumentierten Fotos den Arbeitsfortschritt und das Team tauschte sich eng über bewährte Verfahren aus.

Die Mitarbeiter vor Ort profitierten so direkt von den Fähigkeiten, Erfahrungen und dem gesamten Fachwissen ihrer Kollegen, die mehrere tausend Kilometer entfernt waren.

Vom tropischen Thailand ins kalte Kanada

Da der Kugeltank nach Kanada transportiert werden sollte, konnte er in Thailand nicht vollständig isoliert werden. Vor der endgültigen Inbetriebnahme mussten in Kanada noch etwa 20% isoliert werden. Die Entwicklung einer maßgeschneiderten Blechverkleidung war eine große Herausforderung, da ein Design gefunden werden musste, das in zwei sehr unterschiedlichen klimatischen Umgebungen funktioniert.

Das Team fügte zusätzliche Isolierstützringe an der Unterseite hinzu und verwendete unterstützende Strukturen, um Schrauben und Nieten zu stärken. Jeeva Karrupiah, Betriebsleiter bei KAEFER in Malaysia, und Niti Sakdiprom leisteten große Unterstützung bei der Konstruktion dieser speziellen Ringe in Zusammenarbeit mit den Teams in Thailand und Deutschland.

Darüber hinaus half CIE bei der Festlegung weiterer technischer Elemente für die Kugel, um sicherzustellen, dass sie die erforderliche Qualitätsstandards erfüllt und den klimatischen Bedingungen in Kanada standhält, sobald sie in Betrieb ist.


Für das Team in Thailand wich dieses Projekt deutlich von den üblichen Isolierarbeiten an Standardtanks oder Rohrleitungen auf den Baustellen ihrer Kunden ab.

Kein Alltagsgeschäft

Für das Team in Thailand wich dieses Projekt deutlich von den üblichen Isolierarbeiten an Standardtanks oder Rohrleitungen auf den Baustellen ihrer Kunden ab. Wie bei vielen anderen KAEFER-Projekten weltweit, erschwerte auch hier die COVID-19-Pandemie mit ihren Lockdowns, Reisebeschränkungen und Arbeitsbeschränkungen die Arbeit.

Dank des internationalen Austauschs von Know-how und Fachwissen gelang es dem Team jedoch, das Projekt zur vollsten Zufriedenheit des Kunden abzuschließen. Bei der Zusammenarbeit an komplexen technischen Projekten gibt es eben keine Grenzen, sondern nur Vorteile.

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