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Südafrika


Innovation wird nicht nur allgemein hoch angesehen, sondern ist auch ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal im Markt. KAEFER in Südafrika knüpft mit seinen Innovationstagen an seine Ursprünge in der Industrie an und setzt so Impulse für zukünftige Entwicklungen.

KAEFER war schon immer ein innovatives Unternehmen. Das geht zurück auf Carl Kaefers zukunftsweisende Idee, Torf zur Isolierung der Wände von Kühlräumen zu verwenden – er sah eine Chance, indem er ein technisches Problem aus einer anderen Perspektive betrachtete. Dieses Ethos treibt KAEFER seit über 100 Jahren an, und die Herausforderungen der letzten 21 Monate boten reichlich Gelegenheit für weiteres innovatives Denken und Handeln.

Not macht erfinderisch

Der Innovationstag von KAEFER in Südafrika ist ein typisches Beispiel dafür. Was in den Jahren zuvor als Veranstaltung begann, um Kunden vor Ort neue Ideen und Anwendungen zu präsentieren, musste schnell seine Form ändern, als ‚Abstand halten‘ zur Norm wurde. „Wenn sich bei dieser Veranstaltung alles um Innovationsthemen dreht", erinnert sich Jayson Cleaver, Geschäftsführer von KAEFER in Südafrika, „warum dann nicht auch das Format erneuern?“ So holten sie sich einen Medienspezialisten ins Team, der normalerweise Sportevents live überträgt. Gemeinsam entwickelten sie ein innovatives, interaktives Format. Die Idee bestand darin, aufgezeichnete Elemente mit Live-Beiträgen zu kombinieren. So hatte das Publikum die Möglichkeit, Inhalte zu kommentieren oder über Fragen abzustimmen. „Das hat sehr gut funktioniert", sagt Jayson Cleaver. „Es war ein idealer Weg, um Diskussionen anzuregen und gleichzeitig Inhalte effizient zu vermitteln, was sonst nur in kleineren Gruppen möglich gewesen wäre. Außerdem konnten wir durch die Tatsache, dass die Sitzungen kurz, konzentriert und ‚leicht verdaulich‘ waren, auch Personen erreichen, die sonst vielleicht zu wenig Zeit hätten, um an einer persönlichen Veranstaltung teilzunehmen.“


Wenn sich bei dieser Veranstaltung alles um Innovationsthemen dreht, warum dann nicht auch das Format erneuern?

Die Zukunft ist gleich um die Ecke

Die treibende Kraft der Innovationstage ist, den Besuchern bzw. Zuhörern Ideen von KAEFER zu präsentieren und zu demonstrieren, wie KAEFER seine Technologien und Dienstleistungen kontinuierlich verbessert. Ein Beispiel ist das neue Sensorsystem für Korrosion unter der Isolierung (CUI) von KAEFER Energy aus Norwegen oder DPMS – ‚The Order to Invoice Solution‘. Das CUI-Sensorsystem stellt einen Paradigmenwechsel in der Prozessindustrie dar, wenn es um die Bewältigung von CUI-Problemen und die damit verbundene Anlagenintegrität geht. Intelligente Sensoren werden von einem autonomen Roboter installiert, der mithilfe von künstlicher Intelligenz und numerischen Simulationen bestimmt, wo sie genau angebracht werden sollen. Dies ermöglicht eine Verlagerung von der reaktiven zur präventiven Wartung und kann die Langlebigkeit von Rohrleitungen, Bauteilen und Anlagen erheblich verbessern.

DPMS wird derzeit in verschiedenen KAEFER-Ländern eingeführt und konzentriert sich darauf, unnötige Schritte zu reduzieren und die Transparenz zu erhöhen, indem der gesamte Prozess von der Bestellung bis zur Rechnungsstellung digitalisiert und standardisiert wird. Jayson Cleaver greift diesen Punkt auf und betont: „Bei Innovationen geht es nicht nur um einzelne Aha-Erlebnisse oder darum, den Prozess, der hinter einem Stapel Papierkram steckt, zu digitalisieren. Es geht vielmehr darum, Prozesse als eine Reihe zahlreicher, einzelner Verbesserungen zu betrachten, die in ihrer Gesamtheit einen Mehrwert für unsere Kunden schaffen. Die Zukunft steht immer vor der Tür, und KAEFER ist wirklich ein innovatives Unternehmen, das intelligente Technologien nutzt, um seinen Kunden zukunftsweisende Lösungen anzubieten."

Lokal abgeleitet und geliefert, global skalierbar

Der Innovationstag in Südafrika richtet sich an Führungskräfte und Entscheidungsträger in der Region und wurde vom lokalen KAEFER-Team mit Unterstützung von Kollegen aus Großbritannien & Irland, Norwegen und Australien sowie der Zentrale in Deutschland durchgeführt. Über 300 Teilnehmer waren bei den vier Sitzungen dabei, im Anschluss an die Veranstaltung gab es über 5.000 globale Aufrufe in den sozialen Medien. Dies zeigt, dass das lokale Konzept leicht auf internationale Märkte übertragen werden kann, wobei es natürlich von der Aufnahme lokaler Themen profitiert. Zudem ist es ein effektiver Weg, um KAEFERs Position als innovatives Unternehmen zu stärken. „In einer Zeit, in der ein großer Teil der industriellen Dienstleistungsbranche noch nicht für Industrie 4.0 gewappnet ist, sprechen wir bereits über Industrie 5.0", sagt Jayson Cleaver.

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