Ein Abenteuer auf hoher See

PROJEKTE

Norwegen


Die Arbeit an einer Öl- und Gasanlage mitten in der Nordsee ist nie ein einfaches Unterfangen. Für die eng zusammengeschweißte Mannschaft von KAEFER Energy in Norwegen, die den schwierigen Bedingungen trotzt, gehört das alles zum Job.

Wenn man dem längsten Offshore-Stromkabel der Welt von der norwegischen Küste für 162 Kilometer folgt, erreicht man schließlich die Öl- und Gasanlage Martin Linge. Weit draußen in der Nordsee herrscht ein kaltes und raues Klima. Öl und Gas wurden hier bereits 1978 entdeckt und die Anlagen zur Förderung dieser Ressourcen wurden traditionell mit Generatoren vor Ort betrieben. Jetzt ist die von Equinor betriebene Anlage an die Landstromversorgung angeschlossen, was die CO2-Emissionen um 200.000 Tonnen pro Jahr reduziert – das entspricht den Emissionen von etwa 100.000 Autos. Dank des Kabels kann das Martin Linge Feld auch von Land aus betrieben werden, sodass weniger Personal vor Ort sein muss.

Martin Linge Feld

Für Janne Goa, Ressourcenkoordinatorin bei KAEFER Energy, ist Martin Linge ein Abenteuer. „Es handelt sich um eine Plattform, die erheblich modernisiert werden musste, um für die norwegischen Bedingungen gerüstet zu sein." Bauleiter Tor Magne Gundersen stimmt dem zu: „Es war größer, als wir es uns je hätten vorstellen können", sagt er. „Der organisatorische Teil des Projekts war eine wahnsinnig anspruchsvolle Aufgabe. Ich bin unglaublich beeindruckt von den Anstrengungen, die unsere Personalabteilung unternommen hat, um Personal bereitzustellen, damit wir unsere Ziele erreichen konnten."

Eine große Aufgabe, um es vorsichtig auszudrücken

Als Lieferant war KAEFER Energy für Projektmanagement, Werkstattplanung, Fertigung in den Bereichen Isolierung, Oberflächenschutz, passiver Brandschutz und Seilzugang verantwortlich. „Darüber hinaus", so Jens Tolås, Leiter Offshore von KAEFER Energy, „waren wir für Heizung, Lüftung und Klimatisierung zuständig. Das war keine leichte Aufgabe."


Nur gemeinsam konnten wir die Herausforderungen bewältigen und ich bin stolz darauf, Teil einer so tollen Mannschaft zu sein.

Doch trotz der schwierigen Umweltbedingungen und der Tatsache, dass das Projekt in einer der intensivsten Phasen der COVID-19-Pandemie abgeschlossen werden musste, wurde alles effizient und vor allem sicher durchgeführt. Es gab mehr als 13.000 Offshore-Einsätze ohne ernsthafte Zwischenfälle für Mensch und Umwelt. Dies deutet auf eine ausgeprägte Sicherheitskultur hin sowie auf das Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters, zu einem sicheren Arbeitsplatz beizutragen.

Eine erfahrene Mannschaft

Neben der Tatsache, dass die Arbeiten zur Zufriedenheit des Kunden abgeschlossen werden konnten und die Mannschaft von KAEFER sicher und wohlbehalten von diesem „Abenteuer" zurückkehrte, schätzten die Kollegen auch die kollegiale Zusammenarbeit im Team. Ingenieur Lars Bertelsen „liebte die Vielseitigkeit der Arbeit und die Zusammenarbeit mit einem tollen Team". Leiter Seilzugangstechnik Øystein Tofting kommentiert: „Das Beste an KAEFER Energy sind die Menschen und die Möglichkeit, jeden Tag etwas anderes zu tun." Janne Goa stimmt dem zu und fügt hinzu: „Wir haben alle zusammengehalten und uns großen Herausforderungen gestellt. Nur gemeinsam konnten wir sie bewältigen und ich bin stolz darauf, Teil einer so tollen Mannschaft zu sein."

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