Nachhaltigkeit und ESG sind auf dem Vormarsch

NEUE ENTWICKLUNGEN

Nachhaltigkeit & ESG bei KAEFER


Es lohnt sich, sich aktiv für das Thema Nachhaltigkeit einzusetzen. So wie jeder Mensch auf der Erde und jeder unserer Mitarbeiter, sieht sich auch KAEFER als Unternehmen dazu verpflichtet sich für den Schutz unseres Planeten einzusetzen. Das Kerngeschäft trägt bereits dazu bei, Energieverschwendung zu reduzieren und die CO2-Bilanz unserer Kunden zu verbessern. Dennoch müssen auch wir unseren Teil dazu beitragen und unsere Nachhaltigkeitsbestrebungen stetig verbessern. Um dies zu erreichen, arbeiten wir mit Hilfe von ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales & Governance).

Nachhaltigkeit ist ein gemeinsames Unterfangen, in das alle Beteiligten mit einbezogen werden müssen. Um unsere Nachhaltigkeitsziele erreichen zu können, müssen daher viele verschiedene Stimmen gehört und entsprechend berücksichtigt werden.

Genau das ist das Ziel der neu gegründeten Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit (Sustainability Working Group – SWG) bei KAEFER, wo sich Mitglieder aus verschiedenen Geschäftsbereichen der ganzen KAEFER-Welt austauschen können, und das Thema Nachhaltigkeit, sowie die Implementierung von ESG-Kriterien aus unternehmerischer und operativer Sicht beleuchtet wird. Die Gruppe bietet dabei eine Plattform, um die unterschiedlichen Sichtweisen aufzugreifen und verschiedene Standpunkte offen und frei zu diskutieren.

Claudia Lucas, Arbeitssicherheitsbeauftragte in Norwegen, bringt es auf den Punkt: „Der Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen den einzelnen Ländern und die Möglichkeit voneinander zu lernen – das ist es, was uns voranbringt.“

Leicht wie ein Schmetterling, schnell wie eine Biene

Warum ist eine Arbeitsgruppe für Nachhaltigkeit notwendig, wenn wir bereits eine eigene Abteilung für diesen Bereich haben (CRS)? Die Antwort ist einfach: Nachhaltigkeit steht schon seit langem auf der Agenda von KAEFER, aber heutzutage wird ESG immer wichtiger. ESG ist ein Bewertungsmaßstab, der aufzeigt, wie ein Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance aufgestellt ist. Nachhaltigkeit und ESG gehen dabei Hand in Hand und sowohl Kunden als auch Investoren verwenden diese Messgrößen als Teil ihrer Analyse - beispielsweise bei der Auftragsvergabe und der Beurteilung von Wachstumschancen.

„ESG und Nachhaltigkeit gehören zusammen“, erklärt Francisca Gorgodian, Leiterin Corporate Sustainability & Communication bei KAEFER. „Wir verfolgen nur dann eine nachhaltige Strategie, wenn wir die festgelegten ESG-Kriterien einhalten und zeigen, wie die Umwelt-, sozialen und Governance-Themen bei KAEFER umgesetzt und gelebt werden. Nachhaltigkeit fließt in alle Prozesse mit ein und die ESG-Kriterien helfen uns dabei, uns Ziele zu setzen und diese zu verfolgen.“

Es ist die Aufgabe der SWG, Antworten auf die aktuellen Herausforderungen zu finden und weitere ESG-Kriterien in das Tagesgeschäft einzubinden. Um dies zu erreichen, verfolgt die Gruppe einen kollaborativen Ansatz und tauscht Ideen darüber aus, wie Verbesserungen erreicht werden können und Kennzahlen, Richtlinien und Schwerpunktthemen umgesetzt werden können.

Die Gruppe wurde als kleine, agilere Einheit gegründet, die einen dynamischeren Ansatz bei der Entscheidungsfindung verfolgen kann. Die Idee ist, Lösungen zu entwickeln, die einen gezielten und effektiven Beitrag zur Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele leisten.

Für das Gute kämpfen

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, denken die meisten Menschen sofort an Themen wie „Klimawandel“ und „Umwelt“. Erhard Dubs, Corporate Strategy Manager, sagt: „Obwohl es bei der Nachhaltigkeit definitiv nicht nur darum geht, grüner zu werden, gibt es ein wachsendes Bewusstsein für ehrgeizigere Ziele was den CO2-Fußabdruck angeht. Dies sehen wir zum Beispiel beim „Green Deal“ der EU. Wir müssen verstehen, wie sich dies auf unser Geschäft auswirken wird und überlegen, welche strategischen Maßnahmen wir jetzt ergreifen müssen, um die künftigen Anforderungen unserer Kunden und der Gesellschaft an sich zu erfüllen.“ Dies steht ganz oben auf der Tagesordnung der SWG, die sich auch mit der Frage beschäftigt, wie der bereits bestehende LEAN-Ansatz eingesetzt werden kann.

Für Axel Schulz, Global LEAN Manager, liegt die Verbindung zur Nachhaltigkeit auf der Hand: „Bei unseren LEAN-Projekten habe ich nicht nur Verbesserung in der Arbeitssicherung und Effizienz, sondern oftmals auch eine Verringerung der CO2-Emissionen und Materialverschwendung beobachtet. LEAN plus grün steht definitiv für weniger Verschwendung in jeglicher Hinsicht und kann somit KAEFERs Nachhaltigkeitsansatz auf unseren Baustellen weiter voranbringen.“

Für Julia Kasparek, Projektmanagerin für Nachhaltigkeit und Kommunikation in der KAEFER-Zentrale, „ist klar, dass unser Geschäft nicht nur vom Klimawandel betroffen sein wird, sondern dass auch soziale und politische Herausforderungen berücksichtigt werden müssen. Wir arbeiten auf dem Meer, an der Küste und weit im Landesinneren, wo es heiß und trocken sein kann. An all diesen Orten sind Wetter-, Klima- sowie Arbeitsbedingungen und beispielsweise die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter von grundlegender Bedeutung und beeinflussen jeden Aspekt unserer Arbeit. Es ist unsere Pflicht, die Auswirkungen nicht nur auf das direkte Umfeld, in dem wir arbeiten, sondern insgesamt zu minimieren.“

Niels Gogler, Assistent des Co-CEO Roland Gärber, fügt hinzu: „Es wird definitiv nicht einfach den zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden, aber unser Anspruch sollte es sein die Herausforderung proaktiv anzunehmen. Dafür müssen wir unsere Komfortzone verlassen und uns höhere Ziele setzen.“

Andere Themen, die in der Gruppe diskutiert werden, sind z. B. Nachhaltigkeit in der Lieferkette, im Hinblick auf Menschenrechte oder Vielfalt.


Um Nachhaltigkeitsziele wirklich zu erreichen, müssen viele verschiedene Stimmen gehört und entsprechend berücksichtigt werden.

Für Laura Gonzalez, Arbeitssicherheitsbeauftragte in Spanien, sind die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) ein wichtiges Thema: „Es ist großartig, eine solche Gruppe zu haben, mit denen wir unseren lokalen Ansatz zur Erreichung der SDG diskutieren können und gemeinsam Wege finden können, die globalen Herausforderungen hinter diesen Themen anzugehen.“ Dies ist nur eines der vielen Top-Themen, die regelmäßig auf der Tagesordnung der SWG stehen, die sich alle zwei Monate trifft.

Für Francisca Gorgodian läuft es auch darauf hinaus, aktiv zu werden. „Wir wissen, dass unser Verhalten Auswirkungen auf die Umwelt und unsere Gesellschaft hat. Daran besteht kein Zweifel. Also müssen wir eine Strategie entwickeln, die all das, was wir über Nachhaltigkeit gelernt haben, einschließlich aller verfügbaren Technologien, beinhaltet. Wir müssen jeden Tag besser werden, aber wir können nicht nur darüber reden, sondern wir müssen an einem Strang ziehen und sicherstellen, dass die ESG-Kriterien in der gesamten KAEFER-Welt verstanden und berücksichtigt werden. Mit der SWG versuchen wir genau das zu erreichen.”

Mitglieder der SWG (von oben nach unten): Claudia Lucas, Francisca Gorgodian, Erhard Dubs, Axel Schulz, Julia Kasparek, Niels Gogler, Laura Gonzales

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