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Ist LEAN etwas, das man lernt, oder hat man es im Blut? Für End-to-End-Projektmanager Fin Quante ist es ein bisschen von beidem. Und er hat mit KAEFER die perfekte Heimat gefunden.

Der Volksmund sagt: für jeden Topf gibt es den passenden Deckel. Dies war der Fall für Fin Quante, der sich schon sehr früh in seiner vielversprechenden beruflichen Laufbahn zu LEAN hingezogen fühlte. Heute arbeitet er als End-to-End-Projektmanager bei KAEFER, wo er digitale Projekte leitet sowie harmonisierte und standardisierte Prozessmodelle entwickelt. Sein Interesse an LEAN entwickelte sich jedoch während eines Praktikums bei Schaeffler, einem weltweit führenden Automobil- und Industriezulieferer, wo er das LEAN-Team unterstützte. Er lernte die Optimierung von Produktionsprozessen kennen und begeisterte sich für das Konzept der kontinuierlichen Verbesserung. Aber von Anfang an…

Fin Quante

Fins Problem während seines Studiums war, dass LEAN nicht wirklich Teil seines Bachelor-Abschlusses in Betriebswirtschaft war. Es fehlte der ingenieurwissenschaftliche Teil. Also beschloss er, einen anderen Weg einzuschlagen und ein zweites Bachelorstudium in Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen. So konnte er einen interdisziplinären Ansatz verfolgen und neben den betriebswirtschaftlichen Ansätzen auch die Produktionstechnik mit dem Schwerpunkt auf Systementwicklung und Innovationsmanagement verfolgen. Für Fin war das genau das Richtige, auch wenn er es als sehr anspruchsvoll empfand. „Mathematik, Mechanik und Physik sind keine leichten Fächer, um nach einem BWL-Studium wieder einzusteigen“, erzählt er. „Aber der Funke sprang auf mich über, und auch wenn es eine große Herausforderung war, war es die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe.“ Diese Entscheidung führte dann zu einer Bewerbung für einen Masterstudiengang und zu einer zufälligen Begegnung mit KAEFER.

Wenn das Studium nicht reicht

Während seines Bachelorstudiums hat Fin immer wieder nebenbei gejobbt: von der Mitarbeit bei Schaeffler über eine Stelle bei DHL bis hin zum Engagement bei Active e.V. in Bremen, einer studentischen Unternehmensberatung, die für Kunden aus Wirtschaft und Industrie arbeitet. Diese Erfahrungen vermittelten ihm wertvolle Kenntnisse wie z. B. im Aufbau von Kompetenzzentren zum Thema Prozessoptimierung. Für seinen Master schwor Fin jedoch, sich von der zusätzlichen Arbeit fernzuhalten und sich ganz auf sein Studium zu konzentrieren. Er hielt genau zwei Monate durch, bevor er sich wieder auf Jobsuche begab.

Nachdem er mehrere Portale durchforstet hatte, bewarb sich Fin genau ein Mal. Das war die Bewerbung als Werkstudent bei KAEFER. Er bekam den Job und fing im Mai 2019 an.

KAEFER-Zentrale in der Bremen Innenstadt

LEAN leben

Von dem Moment an, als er bei KAEFER anfing, war es seine Aufgabe, sich aktiv an der KAEFER Lean Journey zu beteiligen. Seine Masterarbeit trug den Titel „Datengesteuerte Kultur der kontinuierlichen Verbesserung durch digitale Lean-Tools in der Bauindustrie", und er arbeitete daran, diese Erkenntnisse in seiner täglichen Arbeit anzuwenden. Er programmierte eine App, um Verschwendungszeiten durch unnötige Arbeitsschritte auf Baustellen zu messen. Diese wurde in die KAEFER-eigene App DPMS – The Order to Invoice Solution integriert und führte zu einer 90%igen Reduzierung der verschwendeten Zeit sowie zu einer Zeitersparnis von 1/3 für den gesamten Prozess. Lean-Leader nutzen die App zu Analysezwecken und ein Teil von Fins Arbeit hat zur Entwicklung neuer Versionen von DPMS und seiner Benutzeroberfläche beigetragen. Während seines Studiums und bei seiner anschließenden Arbeit bei KAEFER hat Fins Engagement die Lean Journey als echten Motor für Innovation und Effizienz vorangebracht.


Und auch die Tatsache, dass man sich hier mit „moin“ begrüßt, gibt mir das Gefühl, zu Hause zu sein.

Ideen für die Zukunft finden

Fin macht sich gerne Gedanken darüber, welche Auswirkungen Digitalisierung auf die Unternehmenskultur und auf die Dynamik auf Baustellen haben kann. Er möchte verstehen, wo es Verbesserungsmöglichkeiten in der Lager- und Produktionsverwaltung gibt und wie Dinge wie QR-Codes und RFID die Prozesse verbessern können. Ihm gefällt auch die Tatsache, dass er diese Ideen an seine Kollegen weitergeben und von ihren Erfahrungen lernen kann. „Ich habe das Gefühl, dass ich mit den anderen hier bei KAEFER auf einer Ebene bin“, erklärt Fin. „Es ist ein konstruktives und unterstützendes Umfeld, in dem ich Fehler machen und aus den Erfahrungen lernen kann. Und auch die Tatsache, dass man sich hier mit ‚moin‘ begrüßt, gibt mir das Gefühl, zu Hause zu sein.“

Seine Vorgesetzten sind sich einig, dass er gut zu KAEFER passt. Dr. Alexander Faber, Leiter Corporate Operations Excellence: „Fin ist ein sehr gewissenhafter Mitarbeiter mit einem hohen Qualitätsanspruch an seine Arbeit. Gleichzeitig ist er wissbegierig und will sich weiterentwickeln. Er passt wunderbar zu KAEFER und unserem Motto: Wenn‘s drauf ankommt.“

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