Die Kraft des Planeten nutzen

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Brasilien


Brasilien ist bekannt für sein tropisches Klima und seine gewaltigen Flüsse. Beides ist ideal für die Erzeugung erneuerbarer Energien und die Unterstützung der Energiewende.

RIP steht für Feuerfestbau (Refractory), Isolierung (Insulation) und Oberflächenschutz (Painting). Aber RIP Serviços Industriais, das KAEFER-Unternehmen in Brasilien, ist weit mehr als das. Von der Öl- und Gas-Industrie über die Bauindustrie bis hin zu Industrieanlagen und neuerdings auch der Energiesektor – die Palette der Branchen, die das Unternehmen bedient, ist groß.

Natürliche Energie gewinnbringend einsetzen

Bruno de Carvalho Andreuci Torres, kaufmännischer Leiter bei RIP, ist ein Mann mit viel Energie. Daher ist es nicht verwunderlich, dass er im Bereich der Wasserkraftwerke und Umspannwerke tätig ist. Ein Bereich, in dem RIP in letzter Zeit ein beträchtliches Wachstum verzeichnen konnte, nachdem es vor einigen Jahren ein Unternehmen mit viel Erfahrung in diesem Bereich übernommen hatte. Heute arbeitet RIP mit Kunden zusammen, die 11 Gigawatt, d. h. etwa 10 % der gesamten brasilianischen Energie, erzeugen. „Brasilien hat eine breite Energiematrix", sagt Bruno Torres. „Sie reicht von Wind- und Solarenergie bis hin zu Wasserkraft und das ist ein Bereich, in dem wir besonders aktiv sind. Unser Schwerpunkt liegt auf den erneuerbaren Energien, da dies der Brennstoff der Zukunft ist. Wir setzen uns sehr dafür ein, das Beste aus den natürlichen Ressourcen Brasiliens zu machen − und meine Arbeit im Bereich Wasserkraft und erneuerbare Energien trägt dazu bei.“

Brasiliens Flüsse sind breit

Die Wasserkraft trägt zu über 60 % zur Energieversorgung des Landes bei. RIP ist in diesem Bereich sehr aktiv, wie z. B. bei der Wartung bei UHE Santo Antonio Energia in Porto Velho. Dabei handelt es sich um elektromechanische Arbeiten sowie um die Logistik am Wasserkraftwerk. Dann gibt es noch andere Projekte wie bei UHE Jirau, wo RIP an der Wartung, Verbesserung und Reparatur von mechanischen und hydromechanischen Systemen beteiligt ist. Zudem unterstützt das Team beim Güterumschlag und arbeitet an Fangdammpanelen. Insgesamt gibt es derzeit mehr als acht Großprojekte an Wasserkraftwerken in Brasilien.


RIP trägt mit seinem Know-how im Bereich der erneuerbaren Energien zum positiven Wandel bei und ebnet den Weg für die Energie der Zukunft.

Auf der Sonnenseite

Das brasilianische Klima eignet sich auch besonders gut für die Nutzung eines anderen Elements, für das das Land bekannt geworden ist: die Sonne. Ein aktuelles Großprojekt ist das des Bergbauunternehmens Vale, das in der Nähe der Stadt Jaiba im Bundesstaat Minas Gerais ein riesiges Solarkraftwerk mit einer Leistung von 776 Megawatt (MWp) baut, um seinen Bergbaubetrieb zu versorgen. RIP arbeitet im Auftrag von Hitachi Energy am Bau von zwei großen Umspannwerken (230 kV) für die Anlage und übernimmt darüber hinaus alle elektrischen Dienstleistungen. Das Projekt wird voraussichtlich im Oktober nächsten Jahres abgeschlossen sein und ist ein Meilenstein für das Engagement von Vale im Bereich der erneuerbaren Energien.

Brasilien verfügt über eine Vielzahl von Ressourcen, die bei der bevorstehenden Energiewende einen echten Unterschied ausmachen können. RIP trägt mit seinem Know-how im Bereich der erneuerbaren Energien zum positiven Wandel bei und ebnet den Weg für die Energie der Zukunft.

Wirkung auf Menschen und Erde

RIP trägt nicht nur mit seiner Arbeit zu einem positiven Wandel bei, sondern auch mit Initiativen wie Plural, die die unterschiedlichen Kulturen und Vielfalt des Unternehmens würdigen. „Hier dürfen die Menschen so sein, wie sie sind“, sagt Bruno Torres. „Wir sind alle Bewohner dieser Erde und müssen die große Vielfalt an Kulturen und Denkweisen respektieren, die das Leben als Weltbürger mit sich bringt. Jeder ist anders, aber Initiativen wie Plural, die die Vielfalt fördern, helfen uns, gemeinsam gute Arbeit zu leisten“. Diese Vielfalt der Menschen und die Energie Brasiliens zu nutzen, ist ein gutes Rezept für zukünftigen Erfolg.

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