Architekturprojekt in Thailand

Skandinavische Architektur in Thailand


Es liegen Welten zwischen ihnen – trotzdem stehen sich die KAEFER-Teams in Thailand und Norwegen näher als man denken würde.


Das norwegische Ölfeld Johan Sverdrup ist tausende Kilometer von Laem Chabang in Thailand entfernt. Doch in der heutigen globalisierten Welt ist die Entfernung tatsächlich kleiner denn je. Darauf vertraute auch KAEFER in Thailand als sie sich für Arbeiten für die Prozessplattform P2 auf der Offshore-Anlage Johan Sverdrup bewarben.

KAEFER in Thailand ist im Bereich Isolierung, Feuerfestbau, technische Verkleidung und Akustikkassetten tätig. Das sind nur einige der Aktivitäten, in denen sie die für die Offshore-Plattform verantwortliche Firma Aibel von ihrem Know-how überzeugen konnten. Allerdings hatte das thailändische Team bisher kein Architekturprojekt durchgeführt und in diesem Fall ging es nicht nur um Isolierung, sondern auch die Vorfertigung von Wänden und Verkleidungen, Doppelböden sowie Innenarchitektur, abgehängte Decken, Türen, Fenster u.v.m.

Der eigenen Stärke vertrauen

Das Hauptmodul für die Plattform bringt 14.200 Tonnen auf die Waage. Außerdem ist es 98 Meter lang, 67 Meter breit und 20 Meter hoch. Für den Bau eines solchen Giganten sind Experten gefragt. Das Team in Thailand wusste, dass es auf die Hilfe von KAEFER Energy aus Norwegen zählen konnte, die viel Erfahrung mit Projekten dieser Art haben. Die norwegischen Kollegen unterstützten das Team mit ihrem Wissen und halfen bei Materialbeschaffung, Projektmanagement und Design.

Für das KAEFER-Team in Thailand war es ein Lernprozess, aber dank ihrer Wissbegierde ist es ihnen gelungen, sich effektiv und effizient an die neuen Aufgaben anzupassen.

Erfolg durch Planung

Modelle wurden entworfen und gebaut, um sicherzustellen, dass alles ordnungsgemäß vorbereitet war und die Zustimmung des Kunden finden würde. Alles sollte reibungslos laufen – denn bei 100 Mitarbeitern auf der Baustelle gab es nur sehr wenig Raum für Fehler.

Die umfangreiche Vorbereitung und das sorgfältig durchdachte Design spielten für den erfolgreichen Projektstart eine wesentliche Rolle. Ein weiterer bedeutender Faktor war die Zusammenarbeit der Gesellschaften. Sie zeigt, wie die Nutzung von Synergien in verschiedenen KAEFER-Einheiten zum gemeinsamen Erfolg führen kann. Die Fertigstellung ist für Januar 2021 vorgesehen und das südostasiatische Team ist sehr daran interessiert, es als Vorzeigearbeit für weitere Architekturprojekte in der Zukunft zu nutzen.


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