Neue KAEFER-Einheit in Mosambik

Sein Glück wagen


Wer hat den Wettlauf gewonnen, die Schildkröte oder der Hase? Den langen Weg zu nehmen, bedeutet manchmal, dass man besser in der Lage ist, die sich bietenden Chancen zu nutzen.


Eine Glückssträhne kann manchmal viele Jahre auf sich warten lassen. Zunächst einmal muss man aber die Spielregeln kennen. Und genau das hat KAEFER in den letzten zehn Jahren in Mosambik getan: den Markt verstehen lernen, Kontakte knüpfen und Erfahrungen sammeln. Der lange Atem hat sich ausgezahlt, denn für das „Mozambique Liquified Natural Gas (LNG) Project“ sind in den kommenden 12 Jahren Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Euro vorgesehen.

Am richtigen Ort. Zur richtigen Zeit.

Natürlich gibt es bei Projekten in der Größenordnung von Mosambiks Flüssigerdgas keinerlei Garantie. Manchmal ist ein Vertrauensvorschuss gefragt, um sich eine gute Position zu sichern – ein anderes Mal muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, um eine Zulassung zu bekommen. Nach der bahnbrechenden Entdeckung im Jahr 2010 kam es zu Verzögerungen bei der Gesetzgebung, Veränderungen bei Projektverantwortlichen und einer Aufteilung des Projektes in mehrere Teile und auf verschiedene Gebiete.

Was sicher ist: Im Boden liegen schier unerschöpfliche Ressourcen und das enorme Potenzial dieser Region kann sich in kleinen Schritten entfalten. „Eine der Stärken bei der Durchführung dieses Projektes ist, dass es in hohem Maße der KAEFER-Strategie LIFT2023 gerecht wird“, findet Jayson Cleaver, Geschäftsführer von KAEFER in Afrika. Der globale Druck auf die natürlichen Ressourcen wird weiter zunehmen – und das bedeutet, dass wir nicht nur mit profitablem Wachstum aufwarten, sondern auch einen Beitrag zu einer nachhaltigen, energieeffizienten Zukunft leisten können.“

Außerdem handelt es sich auch um ein Projekt ganz im Sinne des LEAN-Gedankens: Kontinuierliche Verbesserung und die allmähliche Anpassung an die Gegebenheiten vor Ort erlauben ein besseres Angebot aufseiten von KAEFER und sichern dem Unternehmen die bestmögliche Ausgangsposition.

„KAEFER ist genau richtig aufgestellt, um diesem Projekt zum Erfolg zu verhelfen. Es ist wirklich spannend, Teil eines großen Ganzen zu sein und unser Angebot in Afrika auszuweiten“, so Cleaver.

„Es ist spannend, Teil eines großen Ganzen zu sein und unser Angebot in Afrika auszuweiten.“

Jayson Cleaver Geschäftsführer von KAEFER in Afrika

Machen wir uns also an die Arbeit

Das KAEFER-Team in Afrika hat keine Angst vor großen Aufgaben. Das Unternehmen genießt dank der erfolgreichen Umsetzung von Megaprojekten, wie dem Medupi-Kraftwerk in Südafrika, einen ausgezeichneten Ruf, was nicht zuletzt dem unermüdlichen Engagement des Teams vor Ort zu verdanken ist.

Auch in Mosambik eröffnen sich große Chancen. Die Bemühungen vor Ort konzentrierten sich zuletzt vor allem auf die Entwicklung von Lieferketten, die Qualifizierung von Lieferanten, den Aufbau von Partnerschaften und die Durchführung von Schulungen. Die offizielle Eröffnung der Niederlassung in Mosambik ist für April 2021 geplant - mit dem Ziel, Leistungen auf der Onshore-Vergasungsanlage auszuführen.

Es ist ein außergewöhnliches Projekt, das stets etwas unvorhersehbar ist. Die umfangreiche Planung und Vorbereitung werden aber sicher dafür sorgen, dass die Chancen für KAEFER gut stehen.